Montag, 15. Dezember 2014

Adventsmarkt im Kloster Dalheim


Bis zum 4. Advent (21. Dezember) lädt das Kloster Dalheim ein, in der vorweihnachtlichen Hektik Ruhe zu finden und den Advent so zu genießen, wie er ursprünglich gedacht war: als ruhige Vorbereitung auf das Weihnachtsfest. Die in Kerzenschein getauchte Kirche unterstreicht dabei die besondere Atmosphäre der klösterlichen Abgeschiedenheit. Das 800 Jahre alte Kloster befindet sich in ca. 30 Autominuten südwestlich vom Gräflichen Park entfernt und ist auch außerhalb der Adventszeit als Landesmuseum für Klosterkultur ein lohnendes Ausflugsziel.
 
Auf dem Advents-Programm stehen kleine Konzerte, eine Märchenerzählerin und eine Himmelswerkstatt für Kinder. Erstmals wird an allen vier Adventssonntagen auch der barocke Backofen im Museumsfoyer wieder in Betrieb genommen. Ein kleiner Adventsmarkt im Ehrenhof bietet Weihnachtsliköre aus der Abtei Königsmünster, Holzspielwaren, Kerzen und Original-Dresdnerstollen aus dem Oberlausitzer Kloster Marienthal an.

Der Klosterladen präsentiert sich mit besonderen adventlichen Angeboten vom Dalheimer Festtagsbier bis zum Kunsthandwerk, und das Klosterwirtshaus verwöhnt beim Adventsbrunch mit allerlei vorweihnachtlichen Köstlichkeiten (gerne mit Anmeldungen unter Telefon 05292.932710).

Es gilt der normale Museumseintritt (Erwachsene € 6, ermäßigt € 3,50, Kinder von 6 bis 17 Jahren € 2,20). Der Konzertbesuch ist im Eintrittspreis inbegriffen. Der Zugang zum Klosterwirtshaus ist frei.

Das detaillierte Programm des Adventsmarkts finden Sie unter der Rubrik "Veranstaltungen" auf www.kloster-dalheim.de.

Alexander Geilhorn, Auszubildender im "Gräflicher Park Hotel & Spa"





Freitag, 12. Dezember 2014

Das etwas andere Hexenhaus


Ein Lebkuchenhaus kann jeder! Bei uns im "Gräflicher Park Hotel & Spa" steht nun wieder, traditionell zur Weihnachtszeit, ein etwas anderes Häuschen: Das Hexenhaus. Unser Auszubildender Alexander Geilhorn hat in der Hotelküche die Hintergründe recherchiert.


Seit Anfang dieser Woche kann man unser Hexenhaus in der Orangerie (also in unserer Hotellobby) betrachten. Peter Bonhoff (unser Pâtissier in der Hotelküche) wollte „mal etwas anderes“ gestalten: Er kreierte eine alternative Lösung zur meist weiblichen Hexe, den Hexer oder Troll, als Hauptfigur am Häuschen.


Hergestellt wurde das Häuschen in mehreren Arbeitsschritten: Nachdem unsere Haustechnik ein Gerüst für das Hexenhaus fertiggestellt hatte, war Herr Bonhoff an der Reihe. Zuerst wurden 80 kg Lebkuchenteig gebacken und in passende Teile geschnitten. Die Wände und das Dach wurden mit selbst hergestelltem Zuckerguss angeklebt. Insgesamt stellte Herr Bonhoff Zuckerguss aus 30 kg Puderzucker her. Als das Dach dann auch aufgesetzt war, ging es an die Detailarbeiten. Peter Bonhoff stellte 300 Schokopralinen und zahlreiches Weihnachtsgebäck zum Verzieren her. Zum Schluss wurden dann die bis ins kleinste Detail liebevoll dekorierten und aus Marzipan hergestellten Figuren gefertigt.

 


Für die Zeit, in der Herr Bonhoff mit der Fertigstellung des Hexenhäuschen beschäftigt war, vertrat ihn Souschef David Günther in der Hotelküche. Ja, Sie lesen richtig, in der Hotelküche, denn unser Pâtissier werkelte die ganze Zeit über im Keller an dem Haus, um einfach ruhiger, detaillierter und ungestörter arbeiten zu können. Der ganze Prozess dauerte ungefähr 6 oder 7 Tage, was 48 bis 56 Arbeitsstunden entspricht. Das absolute Highlight sind die bunt beleuchteten Fenster, so Herr Bonhoff.

Souschef David Günter, Pâtissier Peter Bonhoff und Küchenchef Thomas Blümel vor dem Häuschen
 

Kommen Sie doch einfach bei uns im „Gräflichen Park“ vorbei und machen sich einen eigenen Eindruck!



Alexander Geilhorn

Hofa Azubi, 3. Lehrjahr


Dienstag, 28. Oktober 2014

Hotelcamp mit 4 Sternen - Weiterbildung in Bendorf


Bahnhof Engers in der rheinland-pfälzischen Provinz: Ich bin wieder angekommen in der Region, in der an dem Wochenende vom 24. bis 26. Oktober im „hotel friends“ geballte Hotelleriekompetenz auf Agentur-Know-How und Beratertipps treffen wird. Beim mittlerweile sechsten Hotelcamp, veranstaltet durch die Hospitality Sales und Marketing Association (HSMA) und durch Tourismuszukunft, dem Institut für eTourismus, bin ich nun im vierten Jahr dabei und freue mich auf bekannte Gesichter, neuen Input und viel Austausch.


Das Hotelcamp ist ein so genanntes Barcamp – eine Mischung aus Konferenz und Branchentreff abseits von steifen Podiumsdiskussionen und vorgefertigten Themenplänen. Die Themen sind eingeteilt in so genannte Sessions von ca. einer Stunde Dauer und werden von den Teilnehmern selbst zu Beginn vor Ort vorgeschlagen – und auch selbst gehalten. Ob dies nun eine Präsentation ist oder ein Gesprächskreis zum Austausch, ob es ein halbe Stunde dauert oder die Teilnehmer sich nach der Session noch bei der Kaffeepause treffen, weil es einfach noch viel mehr zu diskutieren gibt, entscheidet sich spontan. Um noch einfacher ins Gespräch zu kommen und eine lockere Atmosphäre zu schaffen, duzen sich die Teilnehmer sofort und ausnahmslos.






Samstagmorgen: Das größte Hotelcamp aller Zeiten mit 110 Teilnehmern nimmt Fahrt auf. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde mit jeweils drei # (Hashtags) - also Stichworten zur eigenen Person oder Arbeit – werden die Themen vorgeschlagen. Viele Newbies, also Teilnehmer, die zum ersten Mal dabei sind, wollen erfreulicherweise eine Session halten. Erkennbar sind sie an der Anzahl von Sternen auf den T-Shirts, die wir erhalten haben – pro teilgenommenem Hotelcamp ein Stern. Es sind sogar einige „6-Sterne-Camper“ dabei – Teilnehmer der ersten Stunde.


Anschließend folgt Session auf Session, unterbrochen nur vom Networking Lunch und den Kaffeepausen. Viel Wissen und noch mehr neue Ideen nehme ich auf: Von Trends im Tagungsbereich über Tipps zur besseren Zusammenarbeit mit Buchungsportalen bis hin zu einem meiner Lieblingsthemen, dem Nachhaltigkeitstrend und seinen Auswirkungen auf die Hotellerie. 



Am Ende bleibt nur wenig Zeit, sich schnell umzuziehen und zum köstlichen Teil des Abends überzugehen: Tiroler Abendessen auf der historischen Burg Sayn.



Sonntagmorgen: Leicht müde Gesichter, aber dennoch full house. Teil zwei der Sessionplanung beginnt und danach wieder geballter Austausch.



 Es ist hilfreich, im Gespräch zu erfahren, wo man mit seinem Marketing- oder Verkaufs- oder Revenueaktivitäten steht, wie andere Hotels bekannte Probleme meistern oder wo man selbst noch etwas nachrüsten könnte. Auch die Beratungsagenturen, die ebenfalls zum Hotelcamp zugelassen sind, können anschauliche Praxistipps liefern. Sehr schnell ist es schon Abreisezeit, die die Veranstalter in diesem Jahr etwas vorverlegt haben, um auch den weitesten Heimweg komfortabler zu gestalten. So heißt es Abschied nehmen – bis zum nächsten Mal, dann mit 5 Sternen!


Montag, 13. Oktober 2014

Ausbildung in der Gastronomie



Etwas über zwei Monate war unsere Auszubildende Jennifer Ehling in der Marketing-, PR- und Sales-Abteilung bei uns tätig und hat im Rahmen ihrer Aufgaben eine grundsätzliche Betrachtung zur Ausbildung in der Hotellerie/Gastronomie entworfen.

Die Hotellerie an sich ist kein einfacher Job, vor allem als Azubi ist es nicht immer einfach. Es gibt nicht die beste Bezahlung, und noch dazu gibt es ungewohnte Arbeitszeiten - wo andere frei haben, wird in der Gastronomie gearbeitet und wo wir frei haben, sind die anderen am Arbeiten.
Meine Oma sagte immer zu mir: „Das Leben ist kein Zuckerschlecken, es gibt Höhen und es gibt Tiefen, nur nicht aufgeben, immer den Weg weiter gehen und nicht stehen bleiben!“ Dies ermutigt mich immer wieder, es gibt zu viele Menschen, die kein Ziel vor Augen haben und auch kein Durchsetzungsvermögen mit sich bringen. Jeder Beruf hat seine Vor- und Nachteile, das ist auch in der Gastronomie der Fall. Unsere Arbeitszeiten sind zwar ungewohnt, dennoch ermutigen uns immer wieder zufriedene Gäste, die unsere Arbeit schätzen.

Bei uns im "Gräflicher Park Hotel & Spa" finde ich persönlich die Ausbildung super: auch wenn es manchmal hart ist, haben wir am Ende eine gute Ausbildung. Unser Hotel macht hauseigene Schulungen für Azubis und andere Mitarbeiter, dies bekommt man nicht in jedem Hotel. Somit lernt man nicht nur in der Schule, sondern auch im Betrieb.

 Es gibt viele Azubis, die die Ausbildung anfangen, ohne zu wissen, was genau auf sie zukommt. Deswegen gibt es bei uns in unserem Hotel ein so genanntes Praktikum, was 3 Wochen läuft. Das Praktikum fängt noch vor der Ausbildung an. So können die Praktikanten sehen, ob die Arbeit deren Vorstellung entspricht oder eher nicht. Es gibt unterschiedliche Bereiche, die sie in den 3 Wochen durchlaufen, damit sie einen großen Einblick der bevorstehenden Ausbildung bekommen. Als Azubi durchläuft man nachher bis zu 10 verschiedene Bereiche. Darunter sind auch Bereiche, die man in anderen Hotels nicht kennenlernt als Azubi. Da der Gräfliche Park eine eigene Unternehmensgruppe ist und keine Hotelkette, haben wir alle Bereiche auf einem Standpunkt im gleichen Ort. 

Alle Auszubildenden besuchen die gleiche Berufsschule in Paderborn, die vom Betrieb aus festgelegt ist. Die Schule ist von unserem Hotel begeistert und nimmt das Hotel oft als gutes Beispiel.  

Unser Unternehmen ist in der Presse auch positiv bekannt, wir haben sogar einen Aufruf durch den WDR am 20.08.2014 gestartet, um noch neue Köche für die Ausbildung begeistern zu können. Leider bewerben sich immer weniger Jugendliche für die Gastronomie, vor allem gute Köche gibt es immer weniger. Das liegt wahrscheinlich an den ungewohnten Arbeitszeiten, die die Jugendlichen abschrecken.

Ich bin froh, dass ich die Ausbildung zur Hotelfachfrau im „Gräflichen Park“ in Bad Driburg begonnen habe. Bald bin ich mit meiner Ausbildung schon fertig, dann sind die 3 Jahre schon rum. In diesen Jahren habe ich dann viel gelernt und an Erfahrungen mitgenommen und mir stehen dann die Türen in anderen großen Hotels offen.

Jennifer Ehling