Montag, 28. November 2016

Jahrzehnte durch dick und dünn - das Beste, was wir haben

Gräfliche Familie ehrt einmal im Jahr die Jubilare des Unternehmens




Das traditionelle Foto auf der Terrasse zum Privatgarten der gräflichen Familie. (Fotos: UGOS)
 
Zwei Mal 40 Jahre, 17 Mal 25 Jahre und acht Mal Treue bis zum Ruhestand – so lange halten es Paare nur noch selten miteinander aus. Umso höher wertschätzt die Familie Graf von Oeynhausen-Sierstorpff solch langjährige Treue; am Mittwoch, den 23. November 2016 bedankte sich Marcus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff deshalb bei 27 seiner Mitarbeiter. Getreu der Tradition, die bereits sein Vater Graf Caspar eingeführt hatte, empfing der Inhaber der Unternehmensgruppe Graf von Oeynhausen-Sierstorpff (UGOS) die Jubilare und alle in den Ruhestand gehenden Mitarbeiter. Diese arbeiten teilweise schon über mehrere Familiengenerationen im Gräflichen Park, den Gräflichen Kliniken oder bei den Gräflichen Quellen.

„Viele der Mitarbeiter, die ich heute ehren darf, kenne ich schon mein halbes Leben lang oder länger“, verdeutlicht Marcus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff die Zeitspanne, über die einige der Mitarbeiter dem Bad Driburger Traditionsunternehmen die Treue gehalten haben. „Diese Loyalität einem Unternehmen gegenüber ist gerade in der heutigen Zeit etwas unglaublich Besonderes und wir wissen das als Familienunternehmen sehr zu schätzen. Es ist nicht selbstverständlich, dass Mitarbeiter mit dem Unternehmen durch dick und dünn gehen.“ Das Kerngeschäft der UGOS – Dienstleistungen – profitiere darüber hinaus in jeder Hinsicht von Mitarbeitern, die das Unternehmen gut und lange kennen. Gerade deshalb sei ihm das „Danke sagen“ in einer so persönlichen Atmosphäre auch so wichtig, so der Inhaber der UGOS.

Die Tradition im Grafenhaus – seit Jahrzehnten gepflegt – erlebt dieses Mal übrigens einen kleinen Bruch. Personalleiter Lutz Peter Reuter begleitete die kleine Zeremonie sonst immer als Organisator und Fotograf; dieses Mal wird der gelernte Hotelkaufmann, der 1991 vom damaligen Kurdirektor Hubert Möstl in die UGOS geholt wurde, selbst für 25 Jahre Treue in Bad Driburg geehrt. Der leidenschaftliche Segler und Fotograf verantwortet inzwischen neben der zentralen Personalabteilung auch das Qualitätsmanagement der Gräflichen Kliniken sowie die Bereiche Gebäude, Technik und Umwelt. 

Wurde dieses Mal selbst geehrt: UGOS-Personalleiter Lutz Peter Reuter (Mitte) empfing Glückwünsche, Urkunde und Uhr für 25 Jahre von Annabelle Gräfin von Oeynhausen-Sierstorpff und Marcus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff.

Jubiläen

Gleich zwei 40-jährige Jubiläen hat die Caspar Heinrich Klinik zu verzeichnen: Cäcilia Grothe, heute Chefarztsekretärin der Orthopädie und eine der beliebtesten Ansprechpartnerinnen der Patienten, und Heinrich Claes, Koch in leitender Position und Experte auch für diätetisches Kochen, sind zusammen 80 Jahre in der Reha-Klinik.

 
Bereits ihre Ausbildung zu Bürokauffrau absolvierte Diana Schrader im technischen Büro in der UGOS, und auch nach 25 Jahren und Babypausen ist sie als Unterstützung der Technik nicht wegzudenken. Hans-Dieter Sievering kennt die Gräfliche Familie und den Gräflichen Park eigentlich schon seit seiner Geburt, denn er arbeitet hier in dritter Generation. 1961 half er zum ersten Mal bei der Silvesterfeier von Graf Rabe aus, seit 1991 ist der gelernte Kaufmann „feste“ Aushilfe in der UGOS. Der Besuch der Butlerschule in Köln und seine Tätigkeit für Graf Vinsebeck bis zu dessen Tod (1966) lehrten ihn übrigens die wichtigste Eigenschaft eines Butlers: absolute Diskretion. Einen weiteren ungewöhnlichen Job hat Uwe Bergmann von den Bad Driburger Naturparkquellen gelernt: Bergmann. Seit 25 Jahren ist der stellvertretende Schichtleiter nun bei den Bad Driburger Naturparkquellen und wird von seinen Kollegen als „Retter in der Not“ sehr geschätzt.

Hans-Dieter Sievering servierte im Salon des gräflichen Haues schon Häppchen und Getränke. Jetzt dankte ihm und allen anderen Jubilaren hier Marcus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff für die langjährige Treue.

 
Gleich sechs 25-jährige Jubilare hat die Marcus Klinik in diesem Jahr: Karin Wiegartz (Gesundheits- und Krankenpflegerin) in der Neurologie, Katrin Döbert (Stationssekretärin Orthopädie), Simone Fieber (Patientenaufnahme), Gabriele Tauber (Physiotherapeutin, studierte Betriebswirtin und aktuell nach Feierabend mit ihrer Doktorarbeit beschäftigt), Brigitte Urbanik (Abteilungsärztin Orthopädie) und Franz-Josef Mack (Oberarzt Neurologie) halten der Klinik an der Brunnenstraße seit einem viertel Jahrzehnt die Treue.
 
Als Mitarbeiterin der Finanzbuchhaltung fuhr Elke Holtemeyer vor 25 Jahren zum ersten Mal in die Park Klinik, seit der Übernahme der Klinik durch die UGOS 2006 fährt sie in die zentrale Finanzbuchhaltung der Holding. Seit dem 1. April 1991 fährt Guido Kersting jeden Morgen in die Park Klinik, seit 1999 als Leiter der Physikalischen Therapie. Fahren tut nach 25 Jahren auch Georg Jakob; er ist nämlich Fahrer in der Park Klinik. Diane Martin (Mitarbeiterin Empfang und Mitglied Betriebsrat) und Alwine Adrian (Reinigungskraft) arbeiten ebenfalls seit 1991 für die Klinik in Bad Hermannsborn.
 
Seit 25 Jahren lebt Alfons Böker als Serviceleiter für den Patientenkomfort in der Caspar Heinrich Klinik – inzwischen verantwortet er den Service auf der Privatstation der Klinik. Anke Brehme ist die erste Jubilarin aus der Moritz Klinik im thüringischen Bad Klosterlausnitz. Sie arbeitet seit 25 Jahren als Reinigungskraft in der MoK-Objekt-Gesellschaft.

 

Verabschiedungen in den Ruhestand

Als immer fröhlich und gut gelaunt ist Angelika Rüsenberg in der Park Klinik bekannt; nach über 25 Jahren Dienst als Zimmerfrau und später Schwesternhelferin ist sie nun im Ruhestand. Vor allem den Rehberg in Bad Hermannsborn, aber auch das restliche Areal des Parks hat Anton Gemmeke als Gärtner fast 38 Jahre lang gepflegt, bevor er am 1. April dieses Jahres in den Ruhestand ging. Anzucht und Blumenpflege waren dabei seine Steckenpferde. Ebenfalls seit Ende der 1970er Jahre hat Reinhard Klaus für die Park Klinik gearbeitet: Als Betriebsschlosser und fast genauso lange als Betriebsratsmitglied hat sich der erfahrene Handwerker für die Belange der Klinik und ihrer Mitarbeiter eingesetzt. Zum 1. Januar 2017 geht Elke Mikus nach 45 Jahren Dienst in der Park Klinik in den Ruhestand. Als frühere Chefarztsekretärin und Mitarbeiterin des Schreibdienstes ist die Leiterin der Stationsekretariate beliebt als kompetente und humorvolle Kollegin und Freundin. Peter Hillebrand, langjähriger Einkäufer in der Park Klinik, hatte 2016 ebenfalls sein letztes Dienstjahr.

Die Caspar Heinrich Klinik muss ab Ende Dezember auf einen ihrer langjährigen Fahrer verzichten: Michael Mikus – geschätzt für seine Zuverlässigkeit und die hohe Loyalität dem Unternehmen gegenüber – hat am 31.12.2016 seinen letzten Arbeitstag. Ebenfalls in den Ruhestand verabschieden sich Ella Klassen und Helena Scharf als Reinigungskräfte der Marcus Klinik Objekt Gesellschaft. Beide verbringen ihre Freizeit am liebsten mit ihren Familien und kochen und backen sehr gerne. 

Treue als Qualitätsmerkmal

Dass die Mitarbeiter der UGOS im Durchschnitt zwölf bis 15 Jahre die Treue halten, sei übrigens auch ein nicht zu unterschätzender Faktor im Wettbewerb, sagt Lutz Peter Reuter (in seiner Funktion als Leiter Zentralbereich Personal). „Die lange Betriebszugehörigkeit wirkt sich nicht nur positiv auf die Qualität unserer Dienstleistungen aus. Im Kampf um die weniger werdenden Fachkräfte – gerade hier im ländlichen Raum – erleichtert uns jeder gut ausgebildete Mitarbeiter, der im Unternehmen bleibt, natürlich die Arbeit. Darüber hinaus spricht sich eine hohe Attraktivität als Arbeitgeber natürlich herum, so dass wir neue Fachkräfte leichter akquirieren können.“

Donnerstag, 6. Oktober 2016

Tulpenkuratorin bei „The golden Rabbit“

Weil die Frühblühersaison im Herbst beginnt



Frühblüher im "Gräflicher Park Grand Resort" (Foto: René Antonoff)
Wie man zur Tulpenkuratorin wird

Neulich schrieb mich Petra Wenzel, Geschäftsführerin von „The golden Rabbit – Concept Store for Garden Lovers“ (www.the-golden-rabbit.de), an, ob ich eine Tulpenauswahl für ihr Online-Gartengeschäft „kuratieren“ wolle. Wouw, dachte ich. Also jetzt kuratiert man sogar schon Blumenangebote. Erst fand ich es etwas befremdlich, aber nachdem ich erfuhr, dass Petra Wenzel und Werner Lippert zehn Jahre das „Museum NRW-Forum“ in Düsseldorf geleitet haben und ich dann ihren sehr schönen Laden in der Ackerstraße in Düsseldorf besuchte, machte es Sinn.
 

Kuratieren im „Gräflicher Park Grand Resort“

Und schließlich: ich tue ja auch nichts anderes. Zwei Mal im Jahr entwerfe ich die Blumenbeete rund um die historischen Gebäude aus dem 18. Jahrhundert im „Gräflicher Park Grand Resort“ neu: die Winter- und Frühlingsbepflanzung mit Stiefmütterchen, Narzissen, Tulpen und anderen Blumenzwiebeln sowie die Sommer- und Herbstbepflanzung mit Stauden, Einjährigen, Gräsern, Dahlien, etc. Zusammen mit unserem Parkdirektor, Heinz-Josef Bickmann, der mit seinem zehnköpfigen Gärtnerteam nicht nur meine Ideen umsetzt, sondern mir auch bei der Frage zur Seite steht, was geht und was nicht geht, haben wir uns das Ziel gesetzt, die Beete jede Saison anders zu gestalten. Das heißt, die Parkbesucher werden nie dasselbe Blumenbild zu sehen bekommen.

Annabelle Gräfin von Oeynhausen-Sierstorpff mit Parkdirektor
Heinz-Josef Bickmann und dem gräflichen Familienhund Frieda im
Piet-Oudolf-Garten mit der Frühblüher-Kreation von
Tulpenqueen Jacqueline van der Kloet.
(Foto: Gräflicher Park)

In letzter Zeit arbeiten wir häufig mit der niederländischen Firma VERVER zusammen, die nicht nur Blumenzwiebeln und andere Pflanzen produziert, sondern auch schon fertige Mischungen anbietet. Meistens ergänzen wir sie aber mit unseren eigenen Ideen.
 


Kuratieren für den „The golden Rabbit“-Kunden

Aber zurück zu „The golden Rabbit“: ich fuhr nach Düsseldorf um das Geschäft und die Betreiber kennen zu lernen. Sie waren mir auf Anhieb sympathisch und wir waren uns schnell einig, dass eine Zusammenarbeit mehr als fruchtbar sein würde. Und vor allen Dingen: Sie wird auch Spaß machen.

Wie sollte ich nun die Tulpenauswahl treffen? Natürlich ging ich ein bisschen so vor, wie auch bei der Auswahl für unsere Beete, aber ich war auch gespannt, wie die „The golden Rabbit“-Kunden ticken. Denn denen muss es ja gefallen. Ich erfuhr, dass die „The golden Rabbit“-Kunden gerne weiße Gärten haben und sich gern beraten lassen.

Petra Wenzel (links) und Annabelle Gräfin von Oeynhausen-Sierstorpff bei
"The Golden Rabbit" in Düsseldorf (Foto: "The Golden Rabbit")
Glücklicherweise hatte Petra Wenzel  schon eine Vorauswahl getroffen, die ich ergänzte. Ich achtete darauf, hohe, niedrige, früh- und spätblühende Tulpen rauszusuchen. Wichtig war mir außerdem, dass die Farben zusammenpassen bzw. in der gleichen Farbfamilie bleiben. Zum Beispiel haben wir eine Mischung mit roten und gelben Tulpen und eine mit rosafarbenen, pinkfarbenen und roten Tulpen. Natürlich haben wir auch weiße Tulpen "zusammenkuratiert", und wie schön ist es auch da, eine Vielfalt zusammenzustellen: es gibt Papageitulpen, gefranste, lilienartige und welche mit schön gemaserten Blättern, historische, gefüllte und leicht ins rosa, grün oder gelb gehende. Damit sich die Online-Kunden nicht verzetteln, musste ich gebremst werden. Ganz schön schwierig so ein Kuratorenjob bei der Riesenauswahl!


Gräfliche Ideen

Tulpen mit Blick auf die Terrasse des "Caspar's Restaurant" im
"Gräflicher Park Grand Resort" (Foto: Gräflicher Park"
Aber es gibt genügend Ideen für die nächsten Frühblühersaison. Die verrate ich aber jetzt noch nicht. Wer weiß, ob ich vielleicht mal wieder für die „Golden Rabbit“-Kunden eine Auswahl treffen darf. Wenn nicht, kann ich mich ja immer noch im Gräflichen Park austoben. Das kann dann jeder Parkbesucher, der nach Bad Driburg kommt, im Frühjahr bewundern.

 
von Annabelle Gräfin von Oeynhausen-Sierstorpff, Inhaberin „Gräflicher Park Grand Resort“

Donnerstag, 15. September 2016

Mineralwasser und Wein - ein super Team

Wissenswertes über die beiden edlen Getränke und ihr Zusammenspiel



Weißwein trinkt man zu Fisch, Rotwein zu dunklem Fleisch – die Regeln kennt jeder. Aber welches Wasser passt zu welchem Wein und wie kann unser Bad Driburger Wasser den Weingenuss noch unterstützen? Wir haben nachgefragt, bei unserer Mineralwassersommelière Antje Mergard aus den Bad Driburger Naturparkquellen. Und ja, den Beruf gibt es wirklich und er erfordert eine spezielle Weiterbildung.


„Grundsätzlich ist es auch für unseren Wasserhaushalt im Körper sehr wichtig, dass wir zum Weingenuss Wasser trinken, da der Alkohol den Körper regelrecht austrocknet“, erklärt Antje Mergard. „Bei milderen Weinen empfehlen wir unser Bad Driburger Classic, mit seinem ausgewogenem Kohlensäuregehalt ist er der ideale Begleiter. Bei trockenen Weinen würde ich unser Bad Driburger Medium empfehlen. Das Mineralwasser ist dezent feinperlig und daher sehr erfrischend. Den Genuss kräftiger Weine unterstützt unser Bad Driburger Naturell sehr gut, hier kommt die Weinnote am besten zur Geltung.“


Falls Sie sich auch schon immer mal gefragt haben wie Wein überhaupt hergestellt wird und worauf man beim Kauf besonders achten sollte, haben wir hier einige Informationen für Sie zusammengestellt.


Die Weinherstellung ist ein komplexer Vorgang, bei dem die Herstellung von Weißwein und Rotwein einen einfachen aber deutlichen Unterschied hat.

Zunächst werden die Trauben entrappt, dass bedeutet dass die Trauben ganz einfach von ihrem Stielgerüst getrennt werden. Nun werden die Trauben in einer Mühle zerquetscht, sodass ein dickflüssiges, matschiges Gemisch entsteht (maischen). Soweit gleicht sich der Prozess der Weinherstellung noch. Jedoch wird bei der Weißweinherstellung die Maische nach ein paar Stunden gekeltert (ausgepresst). Bei der Kelterung wird der Saft von der Maische getrennt, dieser Saft wird auch Most genannt. Die Traubenrückstände bezeichnet man als Trester, der anschließend noch zur Grappa Herstellung verwendet werden kann. 



Rainer Sturm/pixelio
Als nächstes wird der Wein mit Zucker oder Traubendicksaft angereichert, um den Alkoholgehalt zu steigern. Nun wird der Most geschwefelt um eine Oxidation und somit eine unschöne Bräune zu verhindern. Außerdem soll die Schwefelung einem mikrobakteriellen Verderb vorbeugen. Nach der Schwefelung folgt die Gärung, hierbei werden häufig Reinzuchthefen zum Most dazu gegeben um den Gärvorgang zu beschleunigen. Die Hauptgärung dauert circa sechs bis acht Tage. In dieser Zeit wird der Zucker zu Alkohol umgewandelt. Der Wein erreicht nach dem Gärvorgang bis zu 13 Volumenprozent Alkohol. Nach diesem Prozess entsteht der sogenannte „Jungwein“ oder auch „Sauser“ genannt.

Anders die Rotweinherstellung: Hier wird nicht der Most angegoren sondern die Maische, damit der Rotwein seine rote Farbe behält. Durch den Alkohol werden die roten Farbstoffe aus den Schalen der Trauben gezogen und gehen somit in den Saft über.

Die Maische wird genauso gegoren wie der Most für den Weißwein und erhält auch dieselben Zugaben von Zucker und Reinzuchthefen. Nach der Maischegärung wird die Maische gekeltert (auspressen der Maische), sodass man erneut einen Jungwein erhält. Auch aus dem Trester des Rotweins lässt sich noch Grappa herstellen.

Die letzten Schritte sind wieder dieselben:  


Zunächst wird der erste Abstich gemacht, was bedeutet, dass die abgestorbene Hefe, die auf den Boden des Fasses gesunken, entfernt wird. Häufig wird der Wein dabei auch umgefüllt. Der Jungwein reift nun in Stahltanks oder Holzfässern (Barriques) weiter. Häufig lassen Winzer den Wein in Barriques reifen, damit dieser ein holziges Aroma bekommt (auch genannt Vanillearoma). Nach oder während der Reifung wird der Wein meistens noch geschönt, indem unerwünschte Eigenschaften vom Wein getrennt werden. Anschließend erfolgt der zweite Abstich, um noch einmal die abgestorbene Hefe aus dem Wein zu filtern.

Jetzt ist der Wein bereit, um abgefüllt und verkauft zu werden.

Verbrauchertipp:

Bekannterweise unterscheiden sich die Weine in ihrer Qualität.

Sollten Sie auf einem Etikett die Aufschrift „Deutscher Tafelwein“ oder „Landwein“ finden, dann ist dies ein Wein mit einem sehr niedrigem Qualitätsanspruch.

Weine mit einem höherem Qualitätsanspruch sind zum Beispiel Q.b.A.s (Qualitätsweine bestimmter Anbaugebiete). Diese kann man an ihrer amtlichen Prüfnummer auf dem Etikett erkennen. Weine mit besonders hohem Qualitätsanspruch sind Qualitätsweine mit Prädikat (QmP). Prädikate können mit den Aufschriften Kabinett, Spätlese, Auslese, Beerenauslese, Trockenbeerenauslese oder Eiswein versehen sein. Dabei ist die Qualität des Weines vom Kabinett bis zum Eiswein steigend.



Welcher Wein soll ins Glas?
Der Kabinett ist ein feiner leichter Wein aus reifen Trauben mit wenig Alkoholgehalt.

Die Spätlese ist ein reifer, eleganter, feinfruchtiger Wein, dessen Trauben etwas später geerntet werden. Bei der Auslese werden nur vollreife Trauben verwendet.

Die Beerenauslese besteht aus überreifen und edelfaulen Trauben. Edelfaul bedeutet das ein Grauschimmelpilz (Botrytis cinerea) auf der Traube wächst. Man lässt diesen Edelschimmel auf den Trauben wachsen, damit der Zuckergehalt erhöht und der Wassergehalt reduziert wird. Die Trauben sehen aus wie eine Rosine.

Bei der Trockenbeerenauslese hat der Wein einen süßen honigartigen Geschmack. Auch diese Beeren sind edelfaul.

Der Eiswein ist der süßeste Wein, die Trauben werden bei -7°C geerntet und gekeltert. Eiswein passt gut zu intensiven, würzigen Käseplatten. Jedoch ist die Qualität des Eisweins so berauschend, dass man ihn am besten pur und ohne Beilagen genießt.

Elena Stutz, Auszubildende Hotelfachfrau

Dienstag, 6. September 2016

Veranstaltungsplaner erleben das „Gräflicher Park Grand Resort“ live

Fam-Trip für bleibende Eindrücke

Wofür ein Fam-Trip?
Ein exklusives Wochenende für Neukunden im Firmenbereich: An einem Juli-Wochenende dieses Jahres fand in unserem Haus ein so genannter „Fam-Trip“ (Fam = familiarization) statt. Als Sales-Manager initiieren wir solche Veranstaltungen in erster Linie, um Veranstaltungsbucher, welche unser Haus noch nicht kennen, einen hautnahen Eindruck von den  Tagungs- und Eventmöglichkeiten im „Gräflicher Park Grand Resort“ zu verschaffen. Wer uns selbst erlebt hat und zufrieden war, empfiehlt uns natürlich auch wärmstens weiter.
 
 
 
Start im Fine-Dine „Caspar’s Restaurant“
Wir starteten am Freitagabend mit einem Essen im „Caspar’s Restaurant“. Das Begrüßungsgetränk, unsere Eigenkreation „Summer Love“, gab es vorher an der „Oscar’s Bar“. Die süß-pikante Note des Cocktails gefiel unseren Gästen außerordentlich gut. „Mal was anderes und sehr erfrischend“, fand Laura Tebbe von der Firma SAERTEX multiCom GmbH. Das anschließende Vier-Gang-Menü von Küchenchef Thomas Blümel in unserem Fine-Dine-Restaurant kam ebenfalls sehr gut an. Das Highlight des Abends war dann ein Abstecher in die Küche. Thomas Blümel erläuterte uns auch die Möglichkeiten einer Küchenparty als Teil eines Rahmenprogramms: „Eine Party hier bei uns in der Küche des Gräflichen Parks kann für 60 bis 120 Personen gebucht werden. Wir bauen verschiedene Stationen auf – bei 60 Personen nur in der Küche, bei 120 Leuten beziehen wir zusätzlich den Buffetraum und das ‚Caspar’s Restaurant‘ mit ein.“ Den netten Abend beendeten wir mit einem Absacker im Platanenhof.
 
Bogenschießen im Theatersaal und Hausführung
Am zweiten Tag – nun war die Gruppe komplett – starteten wir mit einem kleinen Imbiss in der „Oscars-Bar“ und stießen mit unserem Signature-Drink „Louis“ auf ein tolles Wochenende an. Erster Programmpunkt dann:  Bogenschießen. Da das Wetter nicht mitspielen wollte, mussten wir uns für „Location-Plan B“ entscheiden und das Bogenschießen in den „Theatersaal“ verlegen. Alle waren total begeistert und verblüfft, wie toll so etwas auch indoor machbar ist.
 
Die anschließende Hausführung – jeder Tagungsraum und die verschiedenen Zimmervarianten wurden gezeigt – beeindruckte alle. „Sehr imposant und abwechslungsreich, wirklich ein tolles Haus“, so Karin Rademacher-Wasel vom Airport Paderborn. Eine anschließende süße Kaffeepause mit Köstlichkeiten unserer hauseigenen Patisserie überbrückte die Zeit zum „White Dinner“.
 
 
Dinner in Weiß
Nach einem Gruppenfoto „in Weiß“, in das wir uns nun alle geworfen hatten, gab es „Kir Royal“ und kleine Snacks (z.B. Canapes und Crossini) an der Caspar-Heinrich-Quelle im GARTEN SPA. Dort fand auch die Siegerehrung des Bogenschießens statt. Platz 3 bekam eine Flasche Rosé Sekt unserer Hausmarke, Platz 2 eine Kerze mit unserem eigenen Duft „Von Sierstorpff“ und Platz 1 eine Aromaölmassage für zwei Personen. Anschließend ging es in den „Festsaal“, wo das White Dinner stattfand und wir mit einem Vier-Gang-Menü aus nur weißen Komponenten verwöhnt wurden.
  
Beschleunigung auf dem Bilster Berg
Am letzten Tag ging es nach dem Frühstück auf zum BilsterBerg, wo wir mit einem Bus geshuttlelt wurden. Mit dem Bus durften wir zweimal um die Strecken fahren und bekamen eine professionelle Führung von Lena Günter, die für das Veranstaltungsmanagement der Rennstrecke tätig ist. Eine Boxenhalle durften wir außerdem besichtigen und auch das Clubhaus sowie das Restaurant „Turn One“, das ebenfalls zum Gräflichen Park gehört. Da die Strecke bereits gebucht war, konnten wir leider nicht selber fahren, dafür aber das Geschehen beobachten und die tollen Autos bewundern (Lamborghini, Ferrari, Porsche u.v.m.).
Versorgt wurden wir auch hier mit Getränken und einem Buffet. Der Tag endetet gegen Mittag und alle Teilnehmer hatten noch die Möglichkeit, das Zimmer im „Gräflicher Park Grand Resort“ bis 20 Uhr zu nutzen, und im GARTEN SPA den schönen Sonntag zu genießen.
 
Und? Wie wars?
Das Feedback der geladenen Gäste war hervorragend und darüber haben wir uns sehr gefreut!
„Wir möchten dem gesamten Team Danken, angefangen bei der Rezeption über den Service in der Gastronomie, wirklich ALLE Mitarbeiter waren ausnahmelos freundlich und zuvorkommend! Ich bin geschäftlich viel in Hotels, aber selten habe ich einen so TOP organisierten Service wie bei Ihnen erlebt“, schrieb Michael Weber, von Novar GmbH in die Gästebewertung.
„Wir haben uns sehr wohlgefühlt. Da ich beruflich viel in Hotels bin, kann ich nur bestätigen, dass das ‚Gräflicher Park Grand Resort‘ mit gehobenem Komfort, der Freundlichkeit und der hervorragenden Gastronomie zu einem der besten Hotels gehört, die ich in Deutschland kennengelernt habe“, resümierte Cornelia Bahnen, von HRA Pharma.
Über so viel Lob hat sich natürlich das gesamte Hotel Team gefreut J.
von Angela Denecke, Sales Manager MICE

 
P.S.: Bei Fragen rund um das Thema Veranstaltungen/Tagungen/Incentives im „Gräflicher Park Grand Resort“ stehe ich Ihnen als Sales Managerin gerne unter Telefon +49 5253 95 23158 zur Verfügung.