Donnerstag, 4. August 2016

Die große Auswahl nach drei Jahren

Auszubildende starten im „Gräflicher Park Grand Resort“

Neun jungen Menschen haben wir am vergangenen Montag bei uns im Gräflichen Park „Herzlich willkommen!“ gesagt. Mit dem 1. August startete ihre dreijährige Ausbildungszeit zur Hotelfachfrau, zur Köchin oder zum Koch und zur Konditorin in dem Vier-Sterne-Superior-Hotel.




Am 1. August gings los mit einem traditionellen gemeinsamen Frühstück (von links): Pia Held (Konditorin), Julia Althoff (Köchin), Regina Fech (Köchin) und Lukas Ibers (Koch) (Reihe ganz hinten), Davor (von links): Nicki Marie Raschke (Hofa), Isabelle-Celine Griese (Hofa), Dirk Schäfer, Tanja Matuschke (Hofa), Andrea Schäfers und Nisa Balal (Hofa).
 

Ausbildung im Hotel und Fachkräftemangel
In Zeiten von Fachkräftemangel ist es für das „Gräflicher Park Grand Resort“ ganz besonders erfreulich, dass sich so viele Ausbildungswillige für uns als traditionsreiches Familienunternehmen entschieden haben. Viele andere Hotels müssten schon sehr suchen, um die Ausbildungsplätze besetzen zu können, sagt Dirk Schäfer, Geschäftsführer des Gräflichen Parks. Dass das im Bad Driburger Spa Resort nicht der Fall sei, liege sicherlich auch an dem guten Ruf des Unternehmens.

Pluspunkt „Qualität der Ausbildung“
Messbar wird die Qualität der Ausbildung im „Gräflicher Park Grand Resort“ alljährlich beim „Achenbachpreis“, dem bundesweiten Wettbewerb für Azubis in der Gastronomie: Hier qualifizieren sich die Auszubildenden des Gräflichen Parks regelmäßig. Wer mit dem Gewerbe bereits vertraut ist, weiß das erst recht zu schätzen: Die Eltern von Julia Althoff betreiben selbst ein Hotel mit Restaurant. Die 19-Jährige hat bereits eine Ausbildung zur Hotelfachfrau mit Auszeichnung abgeschlossen und möchte nun den Beruf der Köchin erlernen. Pia Held (22) hat schon als Kind gerne gebacken. Als Konditorin möchte die junge Frau aus Salzkotten zukünftig kreative Ideen im Ofen umsetzen. Von Peter Bonhoff, Pâtissier im Gräflichen Park, wird sie neben der Herstellung von Kuchen und Torten auch lernen, wie Eis, Pralinen und raffinierte Desserts hergestellt werden. Aus Bad Driburg-Herste stammt Lukas Ibers (19). Auch er ist sich seiner Berufswahl schon lange sicher und hat eine Ausbildung zum Koch begonnen.

Bandbreite als Hofa
„Die vier Azubis zur Hotelfachfrau durchlaufen im Rahmen ihrer Ausbildung alle Bereiche, die in einem Hotel wichtig sind“, erläutert Andrea Schäfers, Ausbildungsbetreuerin und Assistentin der Geschäftsführung, den Aufbau der drei Jahre im Bad Driburger Spa Resort. „Vom Housekeeping über die Spülküche, den Service im Restaurant, die Bankettabteilung und den Dienst an der Rezeption bis zum Marketing lernen unsere Auszubildenden den gesamten Betrieb kennen.“ Das ist nicht nur wichtig, um die Organisation eines Hotels zu verstehen, sondern um nach der Ausbildung auch zu wissen, in welchem Bereich die fertigen Hotelfachfrauen arbeiten möchten.

Vielfalt in der Küche
Vielfalt ist aber auch in der Küche angesagt: „Mit zwei Restaurants unterschiedlicher Ausrichtung, einer Bar, einem Café und der Bewirtung anspruchsvoller Tagungsgäste steht den Azubis, deren Arbeitsplatz die Küche ist, ein großes Repertoire zur Verfügung“, erklärt Dirk Schäfer, warum das „Gräflicher Park Grand Resort“ nach wir vor Auszubildende findet, wo andere noch suchen. Und wer nach der Ausbildung breit aufgestellt ist, hat dann auch die größere Auswahl: „Viele unserer ehemaligen Auszubildenden landen in renommierten Häusern, wie zum Beispiel dem Adlon in Berlin oder dem Hessischen Hof in Frankfurt. Aber auch Kreuzfahrtschiffe oder Jobs im Ausland sind häufig die nächsten Stationen. Mit einer Ausbildung im Hotel ist halt vieles möglich – rund um den Globus.“

von Kristina Schütze, Director Public Relations, UGOS

Dienstag, 2. August 2016

Vogelperspektive: Mein Hobby ist Drohne fliegen

Warum die schönsten Orte aus der Luft noch schöner sein können

Das „Gräflicher Park Grand Resort“ von oben: Die Luftaufnahmen haben eine ganz eigene Ästhetik und lassen erahnen, worauf die Vision des „Grand Resort“ basiert. (Foto: Manuel Bonn und seine Drohne)


Sicherlich werden mich einige Kollegen in diesem Beitrag erkennen. Für alle anderen Leser möchte ich hiermit die Gelegenheit nutzen und mich kurz bei Ihnen vorstellen: Mein Name ist Manuel Bonn und bin seit November 2011 im Customer Service der Abteilung ZD Informationstechnologie in der Unternehmensgruppe Graf von Oeynhausen-Sierstorpff, zu der auch der Gräfliche Park gehört, tätig.


Warum tauche ich nun im Gräflichen Blog auf?

Durch reinen Zufall haben die Kollegen aus der PR von meinem Hobby gehört und mich direkt verhaftet, darüber zu berichten. Jetzt freue ich mich, über ein aus meiner Sicht sehr interessantes, aber auch anspruchsvolles und zeitintensives Hobby zu präsentieren. Mein Hobby ist Drohne fliegen.
 

 
Ein bisschen gefährlich sieht das „Spielzeug“ fast schon aus. Es will aber nur Bilder machen… . (Foto: Alisa Venth)

Drohnen bzw. Multicopter (wie es korrekt heißt) sind mittlerweile ein beliebtes „Spielzeug“ für Groß und Klein

Es gibt die verschiedensten Varianten und Ausführungen: In Miniausführung, um im heimischen Wohnzimmer mal die Bilder von der Wand zu holen. Mit bzw. ohne Kamera, um auch mal einen Schnappschuss vom umliegenden Fluggebiet zu machen, oder auch in Varianten, mit denen man in der Lage ist, professionelle Videos und Bilder zu produzieren. Die professionelle Variante habe ich aufgegriffen und beschäftige mich nun schon relativ lange mit diesem Bereich. Meine Drohne ist an der Stelle schon kein Spielzeug mehr und verlangt natürlich auch gewisse Anforderungen an den Piloten.

 

Anforderungen an den Piloten

Man muss sich im Klaren sein, was man mit einem Einsatz einer Drohne für Voraussetzungen erfüllen muss. Hier gibt es zum einen den Part der Versicherung, die bei einem eventuellem Absturz einen Schaden entsprechend reguliert (der Abschluss einer solchen Versicherung ist Pflicht). Leider wird dieses zum Teil von Piloten unterschätzt, es sollte aber jedem bewusst sein, das so ein Absturz, auch wenn es nur eine Minidrohne ist, zum Teil einen großen Schaden anrichten kann, sei es an Personen oder an Material.

Zum anderen gibt es auch entsprechende rechtliche Auflagen, die ein Copter-Pilot einhalten muss: Wo darf ich fliegen? Was darf ich filmen und fotografieren? Aber dies es ein recht umfangreiches Thema, welches hier den Rahmen sprengen würde. Dafür werden entsprechende Lehrgänge angeboten, die ich an dieser Stelle nur jedem empfehlen kann, der in dieser Richtung tätig werden möchte. Wenn man sich hier entsprechend weiterbildet, den einen oder anderen Lehrgang besucht und sich mit der Thematik auseinandergesetzt hat, steht dem Fliegen eigentlich nichts mehr im Wege.

Gesagt, getan, Copter startklar gemacht und hoch damit

Wenn man einmal selber in der Lage ist, sein Umfeld aus der Vogelperspektive zu sehen, „haut“ einen das schon um. So einen schönen Anblick der Welt aus der Vogelperspektive bekommt man eigentlich nie, daher macht dieses Hobby gerade so viel Spaß.  Man wird staunen, wie schön eigentlich die Umgebung und das Umfeld sein kann. Der Gräfliche Park – an sich schon ein wunderschöner Ort – hat zum Beispiel aus der Luft nochmal einen ganz anderen Zauber, weil alles so friedlich und ruhig aussieht, fernab von dem ganzen Stress und Trubel, den man sonst auf „dem Boden der Tatsachen“ mitbekommt. 



Drohne in der Luft, Pilot glücklich. . (Foto: Alisa Venth)
 
Drohne in der Luft, Pilot glücklich. . (Foto: Alisa Venth)

 

Nachbearbeitung

Allerdings kommt meistens nach dem Spaß auch die Arbeit, sprich die Nachbearbeitung des Materials. Hier kommen schon relativ große Datenmengen zusammen, sei es in Form von Fotos oder Videos, die aussortiert, nachbearbeitet, gesichtet, geschnitten werden wollen, usw. Gut und gerne investiere ich hier nach einem Einsatz schon einmal drei bis vier Stunden, um perfekte Ergebnisse zu erzielen, manchmal auch mehr.

Hier wiederum wird natürlich auch entsprechendes Material zur Bearbeitung benötigt. Dies fängt an bei einer entsprechenden Software, um das Material zu bearbeiten, und hört auf bei einem entsprechenden PC, der in der Lage ist, hochaufgelöstes 4K-Material (4x höhere HD-Auflösung als FULL-HD) zu verarbeiten und zu bewältigen. Im Ganzen zählt immer das Ergebnis: Wenn man sich dann die Bilder und die entstandenen Videos nach der Fertigstellung anschaut, haben sich die Mühen gelohnt.

 
Die Brunnenarkaden mit dem dahinter liegenden Heckengarten (Foto: Manuel Bonn und seine Drohne)
 
Im Großen und Ganzen sind das die wesentlichsten Informationen kurz zusammengefasst. Ich hoffe, ich konnte hier einen kleinen Einblick über ein sehr interessantes Thema gewähren und habe bei dem ein oder anderen vielleicht sogar Interesse geweckt, auch mal ein bisschen in das Thema hinein zu schnuppern.

 von Manuel Bonn, IT-Abteilung, UGOS

 

 

Informationen für die Technik-Interessierten über mein Equipment:

Mein Quadrocopter, die DJI Inspire 1, besitzt eine 12,4 Mega-Pixel Kamera und filmt mit einer maximalen Ultra-HD-Auflösung (4096px mal 2160 px). Die Kamera ist entsprechend auf einem sogenannten Gimbal aufgehängt, der für ein verwackelungsfreies und stabiles Bild sorgt.

è  Ein Gimbal ist erst einmal eine kardanische Aufhängung / Lagerung – also eine Lagerung in zwei Ebenen mit rechtwinklig zueinander angeordneten Lagern. Diese spezielle Anordnung und ein ausgewogener Schwerpunkt ermöglicht dem Objekt in der Mitte eine dreidimensionale Bewegung. Bei einem entsprechend ausgerichteten Schwerpunkt würden Bewegungen der Umgebung automatisch ausgeglichen. Man nutzt dieses Prinzip z.B. auf Schiffen, um einen Kompass so zu lagern. Trotz Wellenbewegung bleibt der Kompass dadurch immer in Waage.

Dieses Prinzip nutzt man bei Drohnen, um so die Kamera aufzuhängen. Allerdings genügt das Prinzip Schwerpunkt nicht, um das Videobild der Kamera ordentlich zu stabilisieren. Die feinen Bewegungen und Ruckler der Drohne sind viel zu schnell und die Masse der Kamera wäre viel zu träge. Schwingungen und Bewegungen würden zwar gedämpft aber nicht eliminiert werden.

Daher hängt man einen Kamera-Gimbal nicht an drehbaren Lagern auf, sondern an Elektromotoren. Diese Brushless-Motoren (=bürstenlos) sind extrem schnell. Außerdem wird an der Kameraaufhängung ein Sensorpaket befestigt – eine so genannte IMU (Inertial measurement unit), die die Lage und Beschleunigung der Kamera im Raum in Echtzeit messen kann. (Gimbal-Systeme haben in der Regel eine eigene IMU – in einzelnen Fällen wird aber auch die bereits existierende IMU des Copters mit genutzt / mit angezapft. Der Copter selbst benötigt nämlich ebenfalls eine IMU, um seine eigene Lage auszugleichen und nicht umzukippen z.B. bei Wind).

Das Gewicht des Copters beträgt mit Akku ca. 3 kg. Die maximale Flugzeit beträgt ca.18 bis19 Minuten, mit einem alternativen Akku, der zusätzlich erworben werden kann, verlängert sich die Flugzeit auf 23 Minuten, hier steigt das Gewicht dann allerdings auf 3,4kg.

Gesteuert wird die Copter über eine Funkfernbedienung, die parallel auch ein Live-Bild des Copters auf einem Tablet darstellt. Das Tablet stellt mit einer entsprechenden App die visuelle Kommunikation mit dem Piloten sicher, hier wird das Livebild, Flugdaten wie Höhe, Entfernung, Geschwindigkeit etc. angezeigt. Über die App lassen sich auch die Einstellungen für die Kamera treffen, wie z.B. ISO-Empfindlichkeit, Belichtung, Aufnahmeart. Diese App ist sehr umfangreich in Ihren Funktionen und bietet dem Piloten vielseitige Möglichkeiten.

Zur Navigation wird GPS verwendet, der Standort des Copters wird immer im Livebild auf einen entsprechenden Kartenausschnitt dargestellt. Die maximale Flughöhe ist mit 4500m angegeben. Nach geltendem Recht der Luftfahrtverordnung darf hier allerdings eine maximale Flughöhe von 100m ohne besondere Genehmigung und Aufstiegserlaubnis nicht überschritten werden.

 
 

Dienstag, 5. Juli 2016

Warum unsere Mitarbeiter das Beste sind, was wir haben


Gäste, die mit dem „Gräflicher Park Grand Resort“ zufrieden waren und per Fragebogen nach den konkreten Gründen dafür gefragt werden, geben fast immer an: Besonders angenehm war die natürlich Freundlichkeit der Mitarbeiter. Engagierte und authentische Mitarbeiter sind sehr viel Wert. Längere Wartezeit im Restaurant, ein Zimmer, das nicht den Vorstellungen entspricht, oder eine Anwendung im Spa, die zum gewünschten Termin nicht mehr möglich ist – das alles sind Punkte, die einen Gast enttäuschen können. Das alles sind aber auch Punkte, die durch eine freundliche Erklärung, ein herzliches Lächeln und eine Entschuldigung entschärft werden können.

Warum unsere Mitarbeiter so besonders freundlich sind? Weil sie lieben, was sie tun. Bestimmt nicht jeden Tag und immer (wer kann das schon von seinem Job behaupten), aber meistens und von Herzen. Alice von Oeynhausen-Sierstorpff (Praktikantin in der PR-Abteilung) und Alisa Venth (Auszubildende „Gräflicher Park Grand Resort“) sind losgezogen und haben unsere Leute gefragt: „Wieso arbeitet ihr gerne im Gräflichen Park?“

Hier das Ergebnis:


von Kristina Schütze, Director Public Relations, Unternehmensgruppe Graf von Oeynhausen-Sierstorpff

Freitag, 24. Juni 2016

F.X.Mayr-Experte verrät: Wie baue ich Elemente der Kur gesund in den Alltag ein?

Viel kauen und nix zwischendurch

 
Wie lebt der F.X.Mayr-Guru des Gräflichen Parks die Ernährungsphilosophie von Franz Xaver Mayr selbst und welche Tipps hat er für eine gesunde Ernährung im Alltag? – Das  herauszufinden war mein Auftrag, als ich als Auszubildende des „Gräflicher Park Grand Resort“  für einige Wochen die PR- und Marketing-Abteilung kennenlernte.
Als zukünftige Hotelfachfrau hier im Gräflichen Park durchlaufe ich nämlich alle Abteilungen und lerne so alles kennen. Für den „Gräflichen Blog“ habe ich den spannenden Auftrag bekommen, ein Interview mit Dr. Henk C. Hietkamp, dem Leiter unseres F.X.Mayr-Zentrums, zu führen. Ich wollte außerdem herausfinden, was sich hinter dem Begriff  F.X. Mayr-Kur verbirgt und wie der Arzt, der dafür steht, sein Leben danach richtet.

Dr. Henk C. Hietkamp, Leiter des F.X.Mayr-Zentrums im Gräflichen Park


Wofür F.X.Mayr?

Es ist bekannt, dass immer mehr Menschen an sogenannten Zivilisationskrankheiten leiden, wie z.B. Unwohlsein, Verdauungsstörungen oder Herz-Kreislauf-Beschwerden. Die F.X. Mayr- Kur beruht auf der Erkenntnis, dass die meisten gesundheitlichen Probleme aus einer Überforderung des Verdauungstraktes resultieren. Darum sei es wichtig darauf zu achten, was wir essen und vor allem wann wir essen. Der Körper braucht eine Regelmäßigkeit in den Mahlzeiten, dieses wird unter anderem auch in der Kur verkörpert.

Wie integriert Der F.X.Mayr-Arzt selbst die gesunden Kurbestandteile in seinen Alltag?

Für Dr. Hietkamp ist es einer der wichtigsten Punkte in seinem Alltag, regelmäßig zu essen. Er isst lediglich dreimal am Tag – zu den Hauptmahlzeiten. Zwischendurch gibt es für ihn nichts, an seinem Arbeitsplatz steht nur eine Flasche Wasser, damit er auch nicht in Versuchung gerät. Wenn er seine Mahlzeiten zu sich nimmt, achtet er besonders darauf, wann das Sättigungsgefühl eintritt. Genau das erfahren die Patienten bei der Kur durch das langsame und gute Kauen. In der Kur gibt es extra Dinkelbrötchen, die einen guten Kauwiderstand bieten. Durch das langsame Kauen wird mit der geringsten Menge ein Sättigungsgefühl ausgelöst. Trifft man Dr. Hietkamp, sieht man sofort: Er spiegelt den gesunden Lebensstil wider. Auch er trinkt, wie seine Kurenden, das Caspar-Heinrich-Heilwasser und achtet auf eine gesunde Ernährungsweise. Zu seinem letzten Abendessen, das er vor meinem Interview eingenommen hatte, gehörten Früchte mit Joghurt und Haferflocken; eben nur eine Kleinigkeit und sehr gesund. Zur Arbeit fährt er vorbildlich mit dem Fahrrad.

Als Arzt für die F.X. May-Kur musste er diese selbst mindestens dreimal gemacht haben. Er weiß also ganz genau welche Schritte der Körper bei dieser Kur durchläuft und kann mit den Patienten fühlen bzw. auch Tipps vergeben wie sie während der Kur besser zurecht kommen.

Und wie sieht eine F.X.Mayr-Kur genau aus?

Die F.X Mayr-Kur ist eine Form des Teilfasten. Der Patient nimmt drei Mahlzeiten am Tag zu sich, morgens Dinkelbrötchen mit Quark und Honig, mittags eine Gemüsesuppe und abends wieder Dinkelbrötchen. Das Wichtigste an der Speiseaufnahme ist, alles gut zu kauen. So tritt das Sättigungsgefühl schneller ein und der Magen wird geschont. Für die Flüssigkeitszufuhr hat der Gast eine große Auswahl an Teesorten und trinkt vorzugsweise das Caspar Heinrich Heilwasser. Zur Unterstützung bekommt er Bittersalz und Basenpulver. Die täglichen Anwendungen fördern alle das Ziel, die Ausscheidung zu verbessern. Es gibt zum Beispiel Kohlensäuremineralbäder, Massagen oder Lymphdrainagen. Eine F.X. Mayr-Kur sollte mindestens 14 Tage durchgeführt werden.

Wer war Franz Xaver Mayr und wer profitiert heute sonst noch von ihm?

Franz Xaver Mayr, der Erfinder dieser Kur, war ein österreichischer Arzt mit den Schwerpunkten auf Diagnose und Sanierung des Darms. Er hat das Konzept erstellt, auf dem heute die F.X. Mayr-Kur basiert. Der gute alte Dr. ist noch heute sehr präsent und das nicht nur in Bad Driburg. Die Kur wird auch in anderen Städten vertreten wie zum Beispiel im Landhaus König im Allgäu oder am Bodensee. Auch Promis wie Richard Lugner machen die Kur. Jedes Jahr fährt er zum Golfhotel am Wörther See. Wahrscheinlich weiß er noch nicht, dass es in Bad Driburg im Gräflichen Park mindestens genauso schön ist ;-)

von Alisa Venth, Auszubildende im „Gräflicher Park Grand Resort“